Hilfe zur Selbsthilfe – Mit dem 4D PRO Schlingentrainer Rückenschmerzen behandeln

Alle wissen, dass das 4D PRO Schlingentraining effizient ist und Spaß macht. Aber die Wenigsten wissen, dass der elastische Schlingentrainer aus dem Hause 4D PRO während der Behandlung einer am Rücken verletzten Schwimmweltmeisterin entstand. Denn auch ein starker Rücken kennt Schmerzen.

Dem Arzt und Olympiatrainer, Dr. Dr. Homayun Gharavi, fiel auf, dass jeder, der mit Rückenschmerzen Hilfe suchte, sich entweder einer Spritzenkur unterziehen, und/oder den Rumpf kräftigen sollte. Wieviele dieser Fälle finden jedoch langfristige Schmerzfreiheit bei unverminderter Belastung?

 

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„Ich habe einfach genau das Gegenteil dessen durchgeführt, was die etablierten Protokolle ständig vorgaben. Anstatt den Rücken zu kräftigen, habe ich ihn vom Krafttrainingsprogramm gestrichen und dafür einem intensiven Dehnprogramm unterzogen. Damit allein erzielten wir schon eine signifikante Schmerzreduktion. Zur Verbesserung der Ansteuerung der Rückenmuskulatur habe ich dann die gesamte dorsale Kette von Kopf bis Fuß einbeziehen wollen. Mit den damals auf dem Markt erhältlichen Geräten und Methoden gelang das nicht. Und so entstand Anfang 2012 der erste 4D PRO Slingtrainer.“, berichtet Gharavi. „Mit jenem Protokoll hat sich damals die Berufsschwimmerin nicht nur vor der geplanten Operation gerettet, sondern keine sechs Monate später auch den WM Titel auf 100 Meter Rückenschwimmen erobert.“

„Während die Übungen selbst extrem unangenehm sind – und das sind sie auch für nicht Verletzte, sollten die Schmerzen nach Beendigung der Übung nachlassen.“, erklärt Dr. Dr. Gharavi. „Bei Taubheit oder gar bei Lähmungserscheinungen, sollte zunächst schleunigst ein Arzt konsultiert werden. Ansonsten sind diese Übungen absolut ungefährlich.“

Der früher selbst chirurgisch tätige Erfinder des 4D PRO Schlingentrainers, Homayun Gharavi, definierte 4 Kernübungen, mit denen er laut eigenen Angaben 19 aus 20 Rückenpatienten von Ihren Schmerzen im unteren Rücken befreit und belastungsfähig bekommt. Diese Übungen sind:

Übung 1: 4D Spinaltraktion nach McKenzie

Übung 1: 4D Spinaltraktion nach McKenzie

 

Übung 2: 4D PRO Spinal Stretch - Position 1

Übung 2: 4D PRO Spinal Stretch – Position 1

Übung 2: 4D Spinal Stretch - Position 2

Übung 2: 4D Spinal Stretch – Position 2

 

Übung 3: 4D Hyperextension der LWS

Übung 3: 4D Hyperextension der LWS

 

Übung 4: 4D Pelvic Lift

Übung 4: 4D Pelvic Lift

 

Alle beschriebenen Übungen werden mit sanften, elastisch schwingenden Bewegungen durchgeführt und nehmen insgesamt ca. 15-30 min ein. In den ersten 2 Wochen sollten sie täglich durchgeführt werden. Woche 3 – 5 drei mal pro Woche. Danach reichen 1 – 2 x / Woche, um Sie nachhaltig schmerzfrei zu halten.

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Für Therapeuten: Melden Sie sich hier zu unseren 4D PRO PREHAB Kursen an, der in diesem Jahr noch vom Erfinder persönlich geleitet wird. Lernen Sie aus erster Hand und lassen Sie sich von Dr. Dr. Gharavi zu neuen Methoden inspirieren.

 

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4D PRO entwickelt elastisches Tape extra für den Leistungssport

Kinesiologisches Tape hat keine magische Wirkung. Über seine elastischen Eigenschaften kann es lediglich einen mechanischen Einfluss auf die Haut und seine obersten Schichten nehmen. Mehr nicht. Die Tiefenwirkung kann höchsten über die Bewegung erklärt werden. Das bedeutet, das man das angelegte Tape während der Bewegung spürt, oder anders herum ausgedrückt – durch das Tape können jene Bewegungen anders wahrgenommen werden, die das Tape in Dehnung und Stauchung versetzen.

Gharavi, der einen seiner zwei Doktortitel mit der Dissertation zum Thema ‚Tape‘ erlangt hat, sagt hierzu: „Dieser Mechanismus liefert dadurch 1. einen taktilen Hautreiz, der auf Basis der Gate Theorie die Schmerzwahrnehmung beeinflussen kann, 2. eine gewisse Stauchung und Dehnung der Haut, die den Lymphabfluss über die sogenannten Kollektoren stimulieren kann und 3. wie oben schon erläutert, einen propriozeptiven Gewinn, da ja Bewegungen über die beklebte Region anders wahrgenommen werden.“.

„Bei der Anwendung kommt es, wie bei allem anderen auch, immer auf das WIE an. Geschick, Erfahrung und konzeptionelle Auffassungsgabe des Therapeuten sind hier entscheidend.“, so der Erfinder des ersten elastischen Schlingentrainers weiter.

Allen voran, gibt es einige Tricks, die die Langlebigkeit des angelegten Tapes erhöhen und optimieren können. Das beginnt schon in der Produktion: So hat Dr. Dr. med. Homayun Gharavi von 4D PRO durch kleine Veränderungen in der Produktion des Klebefilms die Hauthaftung und -verträglichkeit verbessert. Auf dem Foto unten sieht man Tape-Anlagen für Skapula-Führung (bei Bizeps- / Supraspinatussymptomatik), die nach 46 km im pool und 4 Tagen harter körperlicher Arbeit mit obligatorischen Duschgängen http://eteh.com.ua sowie einigen Schnorcheleinheiten im Atlantik, immer noch perfekt halten.

Homayun Gharavi hat über 8 Jahre international führende Unternehmen in der Vermarktung und Produktion von kinesiologischem Tape beraten. Mit dem 4D PRO-Tape hat er sämtliche Eigenschaften, die nach seinem Anspruch ein Tape für den Einsatz im Leistungssport erfüllen muss – also die Plus-Punkte aller Tapes – in diesem Produkt zusammengefasst: „Zarte Textur, schonende Materialien, zuverlässiger Kleber, der dünn und gleichmäßig aufgetragen wurde.“, beschreibt der Entwickler das Tape für den Leistungssport.

Wer das von Dr. Dr. Gharavi entwickelte elastische Tape ausprobieren will – Es ist jetzt erhältlich im 4D PRO Shop zum Kennenlernpreis: 4 Rollen (5m x 5cm) für 19,80 EURO (d.h. 4,95 EURO/Rolle). Die höchste Qualität kommt trotz des günstigen Preises nicht zu kurz – eben 4D PRO!

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Dmitrij Balandin – Olympic Champion 2016!

Congrats to Dmitrij Balandin (KAZ) with the 200 m Breaststroke Gold-Victory in RIO 2016! You have made us all very proud! Here are some memories from 2015, when you came to the 4D PRO Headquarters in Lüneburg!

Good luck and all the best on your onward journey!

 

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Balandin doing some shoulder work. Stretch with simultaneous acceleration is the key in this 4D PRO exercise.

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Germany 2015 – ‚Shoulder fixed.‘ – Balandin and Dr. Gharavi at the end of his 3 day visit in Lüneburg.

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Dmitrij at the 4D PRO Training Center in Lüneburg, Germany, with Dr. Gharavi.

 

 

 

 

 

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VERN GAMBETTA (USA) BEIM GAIN SUMMIT 2016 IN HOUSTON, TX.

 

Der Urvater des funktionellen Training und Gründer des Gambetta Athletic Improvement Networks (GAIN), Vern Gambetta, über den elastischen 4D PRO Schlingentrainer. Im Hintergrund leitet Bill Knowles den 4D PRO Workshop im Rahmen des 2016 GAIN SUMMITS, der in Houston, Texas (USA) stattfand.

 

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Die Umkehrphase – Transformational Zone

Athletik definiert sich über Leistung, die durch sauber ausgeführte Bewegung erreicht wird. Zu oft jedoch wird der Begriff der Athletik als maximale Anstrengung missverstanden. “Das ist manchmal ein Zeichen für den mangelhaften Blick für das Detail. Meist wird die schlechte Technik hingenommen, schlichtweg um das gesetzte Zeitziel zu erfüllen.”, kommentiert Dr. med. Dr. Homayun Gharavi die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Technik und Leistung. “Unsaubere Technik senkt die Leistung. Je unsauberer die Technik, umso mehr nähern wir uns der Verletzung. Hierbei spielt die Umkehrphase der Bewegung eine elementare Rolle. Denn, wenn wir im Training die schnelle Leistungssteigerung anstreben, fokussieren wir uns auf die Umkehrphase – der Abschnitt der Bewegung, der zwischen Ausholen und Wurf (z.B. Speerwurf), zwischen Landung und Abdruck (z.B. 3-Sprung) oder zwischen Streckung und Zug (Schwimmzug) liegt.”. Laut Gharavi könne jeder Trainer mit zwei einfachen Regeln schon viele Fehler identifizieren und diese ausmerzen: 1. sei darauf zu achten, dass bei der Bewegungsbeobachtung (Analyse) unbedingt die gesamte Kette unter die Lupe genommen wird. “Der Abdruck beim Hocksprung auf einen hohen Kasten wird immer aus dem gesamten Körper generiert.”. Und 2. sollte die Kontrolle über die Umkehrphase zuerst optimiert werden, um im nächsten Schritt die Exzentrik gut aufzufangen und effektiv in die saubere Konzentrik umwandeln zu können.

Umkehrphase bedeutet Kontrolle. “Ich will die Kontrolle optimieren, indem ich eine Verlängerung der Bodenkontaktzeit anstrebe.“

Hierfür sind Sprünge im Trampolin in allen Variationen (stehend ein- und beidbeinig sowie liegend und sitzend) sehr hilfreich. Über das Trampolin hinaus, liefert der 4D PRO den gleichen Effekt mit dem zusätzlichen Vorteil, dass hier die Kräfte in jedem beliebigen Winkel und nicht nur axial oder im rechten Winkel (wie im Trampolin) auf den Körper wirken können.

Dr. Gary Gray, der am Freitag, 8. April auf unserem 4D PRO Stand in Halle 7 sprechen wird, behandelt in diesem Video die Wichtigkeit der Umkehrzone.

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Verletzungsprävention im Fußball – Immer stets bemüht, oder was?

Vielleicht liegt Eure Konditionsabteilung mit ihren 100% in Wahrheit nur bei 60% des absolut Notwendigen?

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“Wenn es aus der medizinischen Ecke heißt ‘Der Spieler ist zurück bei 100%’, dann ist das eine persönliche Einschätzung. Wenn der Spieler danach aber in der laufenden saison wiederverletzt ausfällt, dann ist es Tatsache, dass sich die 100% wohl doch nur auf die Fähigkeiten des Betreuerstabes bezogen. Nur weil der Spieler in der Bundesliga spielt, heisst dies noch lange nicht, dass der Betreuerstab reif für die Bundesliga ist.

 

Die meisten als 100% frei gegebenen Sportler liegen, gemessen an Standards unserer Rehabilitationsphasen, bei maximal 40 – 60%. Mit anderen Worten: Die Spieler werden aus einer für das Fußballspiel viel zu unreifen Phase wieder auf das Feld gelassen. Andererseits hatte ich auch Fälle, in denen der Spieler bei 10% zurückgehalten wurde, wobei dieser eigentlich schon, rein von der Zeit, kurz vor der Rückführung stehen sollte. Verrückt!”, so der Erfinder des 4D PRO Schlingentrainers, Dr. Dr. Homayun Gharavi, der 2014 zu Jürgen Klinsmanns Beraterstab zählte.
Das Ermessen, einen Spieler als wieder voll spieltauglich freizugeben, fügt sich in der Regel der Einschätzung des medizinischen Stabs und des Konditionstrainers, sofern dieser überhaupt vorhanden ist. Doch was rechtfertigt die Qualifikation des Mediziners, wenn der Erstkontakt mit dem Spieler üblicherweise erst mit der Verletzung stattfindet, wenn es also schon zu spät ist? Die athletische Entwicklung und technische Eigenart des Spielers können so gar keine Berücksichtigung in der anschließenden Versorgung finden, abgesehen von der Tatsache, dass das Auge für einen technisch sauberen Gang, geschweigedenn Lauf, Richtungswechsel, etc., während der Ausbildung nie geschult wird … bei Physiotherapeuten nicht und schon gar nicht bei Ärzten. Aber schön, dass die eingefleischte Functional Training Szene bei der Kniebeuge die Finger spreizt.

Selbst bei vorhandener Erfahrung, Kreativität und Intelligenz, wird immer wieder aus der Fußball Bundesliga laut, dass Arzt und Trainer dem Konditionstrainer überhaupt gar keine Zeit für ein ausreichend qualitatives Arbeiten überließen. Zu oft fühlten sich Konditionstrainer der ersten Liga des Fußballsports eher als Aufsichtsperson oder als technisches Hilfspersonal des Trainers unterfordert. Und mit den ärztlich einschränkenden Vorgaben im Nacken führt nach Verletzung selbst der progressivste Konditionstrainer den Sportler immer mit angezogener Handbremse in die sichere Wiederverletzung.

Damit wird jede Voraussetzung des Erfahrungsgewinns genommen. Ferner bietet die fehlende klinische Ausbildung von Nicht-Medizinern schlichtweg keine Grundlage für eine gesunde Bereicherung an Wissen und Erfahrung, die ja als Endziel einen stärkeren Athleten, länger im Spiel haben sollte.

Gharavi hierzu: “Seit 2006 hat sich die Konditionsabteilung im Betreuerstab des Profifußballs etabliert und damit ist wohl der trendige Mindestanspruch eines Proficlubs als Pflicht kritiklos abgehakt und es kann sich unverändert wieder der Kür gewidmet werden. Betrachtet man jedoch die Arbeit der Konditionstrainer, vertreten sie für ein paar Stunden tatsächlich nur den Trainer, der nüchtern gesehen durchaus die Kompetenz besäße, ein Aufwärmprogramm zu konzipieren und zu leiten oder sich gar in den Kraftsport einzuarbeiten.”

Man mag sich über diese Aussage aufregen oder nicht – Fakt ist, dass trotz (oder wegen?) Einführung der Konditionsabteilung sich die Verletzungsstatistik in den letzten Jahren verschlechtert hat.

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Als Erklärung liefert der 4D PRO Erfinder und Gründer der Deutschen Akademie für Angewandte Sportmedizin, folgende Beobachtung:

“Schauen wir uns die standardisierten Abläufe der Konditionierungsprogramme der 1. Bundesligisten und Nationalmannschaften an, so kommen die meisten aus der selben Schule von Dienstleistern. Super organisiert, jedoch fehlt meiner Meinung nach die Relevanz der Inhalte. Dies mag auch Resultat der Kommerzialisierung der letzten Jahre sein, in deren Zug sich Gerätehersteller und Screening-Konzepte in diesem System platziert haben, die rückblickend weder einen athletischen, noch einen therapeutischen Mehrwert bieten konnten. Der Markt ist überflutet von Trends und Modeerscheinungen, deren Sinn nur selten mit Erfolg verknüpft werden kann.”

Und wo reiht sich der 4D PRO in den Markt? – Das wollen wir vom Erfinder des 4D PRO Schlingentrainers wissen.

4DPRO-1623“Ein guter Trainer sieht das neuromuskuläre Gefüge seines Athleten als Haupttrainingsgerät und muss locker ein sinnvolles 2-Stunden Programm allein mit einem Stuhl abhalten können. Der 4D PRO ist ein Gerät wie jedes andere Übungstool auch. Mit dem großen Unterschied, dass es dem Trainer 2 zentrale Aufgaben abnimmt, 1. ständig mit neuen Bewegungsmustern immer wieder neue Reize zu liefern, damit keine Übungeinheit der letzten gleicht, und 2. die Intelligenz des neuromuskulären Apparates als Gerät zu betrachten und dieses aus seiner Reserve zu locken. Der Standard beim 4D PRO Schlingentraining ist, dass es keinen gibt. Was zählt, ist eben immer noch das ‘Wie’ und nie das ‘Was’ in der Kunst.”

Keine Standards? Somit wären auch die klassischen Routineabläufe eher kritisch zu betrachten?

 

Dr. Dr. Gharavi: “Absolut richtig … für mich bedeutet z.B. ein Aufwärmprogramm immer Korrektur unsauberer Bewegungsabläufe. Und Korrektur bedeutet immer Veränderung des Ist-Zustandes. Nur so kannst Du im Aufwärmprozess für den Spieler immer wieder neue Reize liefern. Im Profifussball jedoch scheint Aufwärmen ein Abspulen einer Serie an Lauf- und Sprungdrills zu sein, ohne relevantem Feedback an den Athleten. Leute! Eine Verletzung passiert doch immer in einer unerwarteten Situation. Wie kann ein Spieler für eine unerwartete Situation vorbereitet werden, wenn sich das komplette Aufwärmprogramm ständig wiederholt? Die unfassbaren Sprint- und Lauftechniken der BL Spieler sprechen für sich. Mich wundert es nicht, dass sich Spieler verletzen.”.

Etwas derart einleuchtendes sollte eigentlich schnell zu etablieren sein, wenn da nicht das von Gharavi definierte ‘Logikparadoxon’ wäre: “Unlogische Strategien, Entscheidungen und Gedanken fühlen sich aus der eigenen Sicht immer logisch an.”. Das gepaart mit großem Ego kann zur Resistenz gegenüber neuen Ansätze führen.4 in 1

Trotz aller sinnigen Erklärungen, wollten wir anhand von Knie- oder Sprunggelenksverletzungen ( Kreuzbandriss oder Supinationstrauma ) noch ein konkretes Arbeitsbeispiel mit dem 4D PRO Schlingentrainer liefern, das die typischen Schwachstellen in der Konditionierung des professionellen Fußball anspricht und bedient:

… Teil 2 folgt demächst auf diesem Kanal.

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Knie verletzt und der gesamte Körper soll leiden? – DAS 4D PRO PREHAB KONZEPT

 

Entgegen der klassischen Herangehensweise, nach welcher der Fokus auf dem verletzten Körperteil liegt, der in Regel gemäß der Heilungsstadien geschont wird, setzt Dr. Gharavis Konzept von Beginn an auf vollständige Bewegungsabläufe – ganz gleich welcher Körperteil betroffen ist. Er verfolgt damit das Ziel der stetigen neuronalen Aktivität, die er als stärkste Prophylaxe gegen Wiederverletzungen und damit als Motor für die sicherste und schnellste Rückkehr in die uneingeschränkte Leistungfähigkeit ansieht.

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Das Modell, das er dabei zugrunde legt, ist die Ansicht, dass jedes Lebewesen nur im Zusammenspiel seiner Software (neuronale Ansteuerung) und der Hardware (unbeschädigte Anatomie), voll funktionstüchtig ist. Unter Software verstehen wir sämtliche Bewegungsabläufe, egal ob bewusst oder unbewusst. Effizi4dpro_340+ente Bewegungsabläufe sind nur im schmerzfreien und intakten Zustand des Bewegungssystems möglich. Schäden in der Hardware, z.B. durch schmerzhafte Verletzungen, durch strukturelle Defizite, aber auch durch Veränderungen im Kräfte- und Span- nungsverhältnis des Muskel-Faszien-Band-Apparates haben einen direkten Einfluss auf die Software. Wird die Hardware geschont (z.B. durch Ausweichbewegungen), programmiert sich die Software um. Jeder kennt diese Reaktion aus der eigenen Erfahrung: Von länger anhaltenden Schmerzen lässt man sich ungerne in Knie zwingen und entwickelt Bewegungsmuster, die den schmerzhaften Bewegungsabschnitt aussparen sollen. Dies bedeutet das Einschulen eines geänderten Bewegungsablaufs – die Software wird somit umgeschrieben. Das gleiche passiert, wenn der Bewegungsablauf gar nicht mehr aktiviert wird, wie es beispielsweise während der Immobilisation der Fall ist. Die dadurch entstehende sekundäre Muskelhypotrophie ist zwar ein weiteres Übel in diesem Teufelskreis, steht aber in der Priorität nicht an oberster Stelle. Software (Bewegunssteuerung) geht stets über Hardware (Muskulatur).

Wenn wir die klassische Medizin genauer betrachten, so konzentrieren sich ihre Behandlungs- und Diagnostikstrategien hauptsächlich auf die Hardware.

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SOFTWARE VERSUS HARDWARE
Das 4D PRO Prehab Konzept nach seinem Entwickler, Dr.Dr. Gharavi, gibt der Software des Menschen die oberste Priorität in der Kultivierung des Körpers. Damit sind die Prehabiliationsprogramme des 4D PRO bewegungsorientiert, nicht verletzungsorientiert.
Während die Hardware in relativ überschaubarer Zeit heilt und man dabei sichtbar wie spürbar den Heilungsfortschritt erfassen kann, bleibt der neuronale Zerfall während der Ruhigstellung oft unentdeckt.

… speichern Sie unsere Website und lesen Sie im nächsten Blog weiter.

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Dr. Dr. Gharavi: „Verletzungsstatistik im Fussball 
ist immer ein Zeugnis der Athletik“

Die divergierenden Verletzungszahlen unter den Vereinen aus derselben Liga werfen die Frage nach den Gründen für diese Unterschiede auf. Sicherlich ist es kein 1-Dimensionales Problem, das nur die medizinische Abteilung in den Prüfstand ruft. Der Spieler entwickelt und unterhält seine Spielstärke in einem Kräftefeld zwischen Trainer, Arzt, Physiotherapeut, Athletik Trainer und eigener Persönlichkeit.

In einem Interview fragen wir 4D PRO Entwickler, Dr. Dr. Homayun Gharavi [Wikipedia Eintrag zur Person], der seit 1997 international als Arzt und Konditionscoach im College- und Profisport arbeitet, nach seiner kritischen Beurteilung.

4D PRO Redaktion: Der Fussballsport hat in den vergangenen 10 Jahren einen starken Schub in der athletischen Betreuung erhalten. Dennoch scheinen sich die Verletzungszahlen nicht wirklich reduziert zu haben. Hast Du eine Erklärung dafür?

Dr. Dr. Gharavi: Man muss das relativieren. Der Fussballsport funktioniert auch ohne gute Qualitätskontrolle, weil die große Popularität immer Geld einspielen wird. Schlechte Leistung wird im Fussball eben nicht mit weniger Geld quittiert. Wenn eine Mannschaft schlecht spielt, wird der Trainer samt seiner Gefolgschaft freigestellt, weiterbezahlt und das nächste Team kommt rein bis der Zyklus wieder von vorne beginnt. Qualität auf Basis der Erfahrung kann nicht wirklich aufgebaut werden.

Gute Athletikprogramme zielen auf eine höhere Leistung der Spieler oder auf eine reduzierte Verletzungsstatistik ab. Intelligente Strategien der athletischen Betreuung jedoch resultieren in einer Verbesserung beider Parameter.

4D PRO: Du hattest die Möglichkeit, Nationalspieler verschiedener Nationen zu betreuen, die sich im Vorfeld der FIFA WM in Brasilien 2014 verletzt hatten. Wie würdest du die Qualität der Athletik dieser Mannschaften beurteilen, in die Du die Spieler begleitet hast? Immerhin sollte es im Anlauf auf die WM die kompromisslos beste Betreuung geben.

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Gharavi: Das ist richtig. Es werden keine Kosten und Mühen gescheut. Dennoch muss immer die Frage gestellt werden, ob gute Ergebnisse wegen oder trotz der Athletik erreicht wurde. Ich denke, dass die Organisation und Strukturierung eine klare 1 verdient, sehe aber die inhaltliche Qualität der athletischen Betreuung eher als mangelhaft an …. in der Bundesliga sowie auf internationalem Niveau.

4D PRO: Warum das?

Dr. Dr. Gharavi: Athletik Trainer haben zu geringe medizinische Kenntnisse, Mediziner haben keine und Physiotherapeuten in der Regel zu wenig Erfahrung in athletischer Betreuung. Dadurch entsteht eine Wissens- und Kompetenzlücke, in der die wesentlichen Details verloren gehen.

4D PRO: Kannst du konkreter werden?

Dr. Dr. Gharavi: Betrachten wir die Rückkehr von verletzten Bundesligisten – Für mich ist eine Wiederverletzung innerhalb der ersten 6 Monate ein Zeichen für schlechte Re-Konditionierung. Grund dafür ist die oft mittelmäßige Strategie im Aufbau.

In den letzten 17 Jahren habe ich gelernt, dass die Konditionierung sich erstens nie auf die Verletzung fokussieren darf und, dass zweitens jede Form von Ruhigstellung Gift für den Wiederaufbau ist. Es geht nie um das ‘Was’, sondern immer um das ‘Wie’ in Training und Therapie. Miese Verletzungsstatistiken sind in der Regel das Resultat von regressiven Behandlungs- und Trainingsstrategien. Progressive Reha ist nicht damit erfüllt, wenn man den Sportler unter Strom setzt oder Übungen und Screenings unterzieht, die spektakulär aussehen, aber wenig Relevanz für die Leistung auf dem Feld besitzen. Jede einzelne Übung muss im Detail ihre klare Begründung in einer konkreten Situation im Spiel, wie z.B. Landung, Beschleunigung, etc., besitzen. Es darf keinen Kompromiss für absolut saubere Bewegungsqualität geben. Leider fehlt bei 99 aus 100 Betreuern das Auge für die saubere Bewegung im Detail. Damit ist die Korrektur, bis hoch in die Nationalmannschaften, noch sehr dürftig. Die traurige Nachricht ist, dass es sich meist um dieselben Leute handelt, die die Konditionierung der gesunden Spieler diktieren.

4D PRO: Du machst also höhere Verletzungszahlen nicht an zu wenig Athletik fest?

Dr. Dr. Gharavi: Richtig. Die Qualität der Athletik ist verantwortlich für die Verletzungszahlen. In der Bundesliga, sind alle Clubs so ziemlich den gleichen Belastungen ausgesetzt. Es gibt natürlich genügend Fälle, in denen der unverletzte Spieler strategisch als verletzt deklariert wird, um ihn für anstehende wichtigere Spiele zu schonen – also keinem Verletzungsrisiko auszusetzen. Aber diese Fälle meine ich hier gar nicht.

4D PRO: Wo beginnt Deiner Meinung nach das Übel?

Dr. Dr. Gharavi: Meist beim Arzt mit einer saftigen Fehldiagnose [… lacht], auf die – völlig unabhängig davon – eine inkompetente Verordnung folgt. Habe in all den Jahren nicht einen Sportler erlebt, der nicht in mindestens einer der zwei Punkte falsch beraten und betreut worden war. Die ärztliche Anordnung ‘Auszeit’ in Kombination mit Immobilisation ist eigentlich immer ein Verlegenheitszug und Zeichen für mangelnde Kompetenz jenseits des Behandlungszimmers.

Man muss begreifen, dass Heilungsphasen nicht beschleunigt, sondern lediglich gestört und dadurch verlängert werden können. Die verordneten Ruhe- und Immobilisationszeiten nach z.B. einer Kreuzband- oder Meniskus-OP stellen derartige Störungen dar und sind geradezu absurd. Man glaubt, dass Struktur festwachsen muss, um die Wahrscheinlichkeit der Wiederverletzung zu minimieren? Was für ein Wahnsinn. Meine Rehaprotokolle bauen auf der Erkenntnis, dass die effektivste Versicherung gegen eine Wiederverletzung in der präzisen Bewegungsansteuerung liegt. Wenn du aber das Bein und damit den Körper auch nur 1 Woche stilllegst, holst du den neuronalen Verfall kaum mehr auf.

Unser Ziel ist nicht unbedingt die schnellere Rückführung, sondern den Aufbau auf eine höhere Bewegungsqualität, als ihn der Spieler zum Zeitpunkt des Ausfalls hatte. Häufig sind diese Strategien auch die schnellsten und sichersten, die es derzeit gibt. Jede Verletzung stellt eine Chance dar!

4D PRO: Wie würdest du die Gesamtsituation im Profifussball beurteilen?

Dr. Dr. Gharavi: Vor dem Hintergrund, dass ich nicht an Zauberei glaube, kann ich getrost sagen … Sie tun ihr Bestes, aber es bleibt noch sehr viel Luft nach oben.

4D PRO: Vielen Dank für das Gespräch.

Dr. Dr. Gharavi: Ich danke.

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Krankengymnastik oder Physiotherapie?

Eigentlich ist es schade, dass der Begriff der Krankengymnastik dem der Physiotherapie immer häufiger weichen muss – ja geradezu dadurch ersetzt wird. Denn es gibt ja durchaus Unterschiede.

So vermittelt die Krankengymnastik eher den „sportlichen“ Ansatz am erkrankten Organismus, während die Physiotherapie sich aus den Wörtern Physiologie (also der Lehre der Natur) bzw. physiologisch (fälschlicherweise allgemein als Gegenteil der Pathologie) und Therapie zusammensetzt.

Das englische “Physical Therapy” beschreibt es da vielleicht zutreffender mit „körperliche Therapie“. Wohingegen der Begriff “Physikalische Medizin” sich sogar noch weiter von der Bewegung entfernt und technisierte Medizin suggeriert.

Welchen Begriff und welche Therapieausrichtung Sie auch immer bevorzugen: Der 4D PRO® Schlingentrainer schafft den Ausgleich. Denn egal, wie Sie Ihren Ansatz nennen, mit seiner großen Variabilität deckt der 4D PRO®vielfältigste Anwendungen sowohl in der Therapie als auch im Training ab, beispielsweise bei modernen Zivilisationserkrankungen.

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