Die Umkehrphase – Transformational Zone

Athletik definiert sich über Leistung, die durch sauber ausgeführte Bewegung erreicht wird. Zu oft jedoch wird der Begriff der Athletik als maximale Anstrengung missverstanden. “Das ist manchmal ein Zeichen für den mangelhaften Blick für das Detail. Meist wird die schlechte Technik hingenommen, schlichtweg um das gesetzte Zeitziel zu erfüllen.”, kommentiert Dr. med. Dr. Homayun Gharavi die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Technik und Leistung. “Unsaubere Technik senkt die Leistung. Je unsauberer die Technik, umso mehr nähern wir uns der Verletzung. Hierbei spielt die Umkehrphase der Bewegung eine elementare Rolle. Denn, wenn wir im Training die schnelle Leistungssteigerung anstreben, fokussieren wir uns auf die Umkehrphase – der Abschnitt der Bewegung, der zwischen Ausholen und Wurf (z.B. Speerwurf), zwischen Landung und Abdruck (z.B. 3-Sprung) oder zwischen Streckung und Zug (Schwimmzug) liegt.”. Laut Gharavi könne jeder Trainer mit zwei einfachen Regeln schon viele Fehler identifizieren und diese ausmerzen: 1. sei darauf zu achten, dass bei der Bewegungsbeobachtung (Analyse) unbedingt die gesamte Kette unter die Lupe genommen wird. “Der Abdruck beim Hocksprung auf einen hohen Kasten wird immer aus dem gesamten Körper generiert.”. Und 2. sollte die Kontrolle über die Umkehrphase zuerst optimiert werden, um im nächsten Schritt die Exzentrik gut aufzufangen und effektiv […]

Fruchtzucker – Laut Wissenschaft „Massenvernichtungswaffe“ unserer Gesellschaft

Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht mit der Auffassung aufgewachsen ist, dass frisches Obst gesund sei. Der Fruchtzucker (Fructose) sei besonders gesund, weil dieser den Insulinspiegel nicht anhebt. Und mit dieser Erkenntnis ließen die meisten Ernährungswissenschaftler die Sektkorken knallen und feiern bis heute noch die Fructose als wundersames Elixier der modernen Ernährungswissenschaft. Dabei gibt die Wissenschaft seit nunmehr über 10 Jahren immer mehr Hinweise auf die toxische Stoffwechselwirkung des Fruchtzuckers. Während anfangs lediglich empirische Verbindungen zwischen Fruchtzucker und Übergewicht Bray et al. (2004, 2008), Forshee et al. (2008) oder Assoziationen von Fructose zu Bluthochdruck Brown et al. (2008), Ferder et al. (2010) validiert wurden, häufen sich seit Jahren die Nachweise, dass der Fruchtzucker tatsächlich die Leberverfettung, den Zelluntergang und die Insulinresistenz begünstigt. (Tetri et al. 2008, Schaubild 1, Schaubild 2).

 

Basaranoglu et al. sprachen 2013 als einer der Vertreter einer breiten Front verschiedener Arbeitsgruppen dem Fruchtzucker die Schlüsselrolle bei Leberzellverfettung zu. Jin et al. 2015 sehen die Fructose für den Funktionsverlust der Leberzelle verantwortlich und Basaranoglu et al. beschreiben 2015 die Fructose sogar als „Massenvernichtungswaffe“. Bei den gesellschaftlichen Auswirkungen durchaus verständlich!

Aber wie wirkt die Fructose als Ursache für den fettigen Zelluntergang in der Leber?

Lim beschreibt 2010 die Two-Hit Theorie: Im 1. Schritt hemmt die Fructose die ß-Oxidation (normalerweise für den Fettabbau zuständig) […]

Teil 2 – Verletzungsprävention im Fussball – Post-OP Strategien

Trotz aller sinnigen Erklärungen, wollten wir anhand von Knie- oder Sprunggelenksverletzungen ( Kreuzbandriss oder Supinationstrauma ) noch ein konkretes Arbeitsbeispiel mit dem 4D PRO Schlingentrainer liefern, das die typischen Schwachstellen in der Konditionierung des professionellen Fußball anspricht und bedient:

Dr. Dr. Gharavi sieht die größte Schwachstelle nach Knieverletzungen im Einsatz der sogenannten CPM Schiene, einer elektrobetriebenen passiven Bewegungsschiene, die fast unmittelbar postoperativ, noch im Krankenbett das Knie durchbewegt. Der Bewegunsradius lässt sich präzise einstellen und somit kontrolliert steigern. Klingt doch prima! Warum also die Skepsis?

“Gesunde und damit effiziente Mechanik im Gang und später im Laufen, Springen usw. ist ohne aktive Überstreckung der Hüfte nicht möglich. Eine CPM Schiene mag zwar das Knie durchbewegen, lässt jedoch die Hüfte in einem kleinen Beugungswinkel verwahrlosen. Dadurch wird nicht nur der vollständige Bewegungsradius verhindert. Ebenfalls der Spannungsaufbau in der ventralen Hüftfaszie über die Gesäßmuskeln (Glutäen) wird in der CPM Schiene komplett ignoriert. Ähnlich verhält es sich mit dem Fahrradergometer, auf dem die Glutäen zwar eher angesprochen werden, die Hüftstreckung aber trotzdem zu kurz kommt.

Mit dem 4D PRO Schlingentraining kann vom ersten postoperativen Tag an die für den Gang so wichtige Hüftüberstreckung im Bett geübt werden. Und das sicher sowie ohne Belastung oder Bewegung des Kniegelenkes […]

Verletzungsprävention im Fußball – Immer stets bemüht, oder was?

Vielleicht liegt Eure Konditionsabteilung mit ihren 100% in Wahrheit nur bei 60% des absolut Notwendigen?

“Wenn es aus der medizinischen Ecke heißt ‘Der Spieler ist zurück bei 100%’, dann ist das eine persönliche Einschätzung. Wenn der Spieler danach aber in der laufenden saison wiederverletzt ausfällt, dann ist es Tatsache, dass sich die 100% wohl doch nur auf die Fähigkeiten des Betreuerstabes bezogen. Nur weil der Spieler in der Bundesliga spielt, heisst dies noch lange nicht, dass der Betreuerstab reif für die Bundesliga ist.

 

Die meisten als 100% frei gegebenen Sportler liegen, gemessen an Standards unserer Rehabilitationsphasen, bei maximal 40 – 60%. Mit anderen Worten: Die Spieler werden aus einer für das Fußballspiel viel zu unreifen Phase wieder auf das Feld gelassen. Andererseits hatte ich auch Fälle, in denen der Spieler bei 10% zurückgehalten wurde, wobei dieser eigentlich schon, rein von der Zeit, kurz vor der Rückführung stehen sollte. Verrückt!”, so der Erfinder des 4D PRO Schlingentrainers, Dr. Dr. Homayun Gharavi, der 2014 zu Jürgen Klinsmanns Beraterstab zählte.
Das Ermessen, einen Spieler als wieder voll spieltauglich freizugeben, fügt sich in der Regel der Einschätzung des medizinischen Stabs und des Konditionstrainers, sofern dieser überhaupt vorhanden ist. Doch was rechtfertigt die Qualifikation des Mediziners, wenn der Erstkontakt […]

Tensegrity – Trainieren mit dem 4D PRO Schlingentrainer

Nach der konventionellen Ansicht ist der menschliche Körper von den Füßen bis zum Kopf wie ein Turm übereinander gestapelt und das Sprunggelenk trägt die größte Last. Je schwerer das Körpergewicht, umso höher der Druck auf die Gelenke. Nach dem Tensegritymodell jedoch, bestimmt vornehmlich die Zugspannung der Muskel- und Faszienketten den Zusammenhalt der Körpersegmente. Das Rad eines Fahrrades mag dieses Modell gut veranschaulichen: die Speichen sind über kleine Schrauben auf Zug gesetzt – sie sind Zugelemente zwischen Felge und Achse und wirken der Druckbelastung des Gewichts entgegen. Ein weiteres Beispiel stellt die von Walther Kourt Walss im Jahre 1926 erfundeneWackelfigur dar, die aus mehreren Segmenten besteht und aus in ihnen gespannten Schnüren zusammengehalten wird. Durch Druck auf einen Knopf lassen sich die Seilzüge lockern und die Figur kollabiert. Bei Spannung richtet sie sich wieder auf.

 

 

Schneidet man an nur einer Stelle die Schnur durch setzt sich der Spannungsverlust über die gesamte Figur fort und führt zum fortschreitenden Funktionsverlust. Das gleiche passiert, wenn ein Abschnitt der Schnur fixiert wird, womit die Kraftweiterleitung gestört würde. Das klingt allein schon bei einer Holzfigur unnatürlich! Wieviel Sinn ergibt nun die isometrische Plank oder die Stabi-Übung beim Menschen?

Die Funktion kann nur dann aufrecht erhalten werden, wenn alle Abschnitte derart miteinander verbunden […]

Schlingentrainer nach Knie-OP – Das 4D PRO PREHAB Konzept – Teil 2

SOFTWARE VERSUS HARDWARE

Das 4D PRO Konzept schätzt die Software des lebenden Körpers als oberste Priorität in der Kultivierung des Körpers. Damit sind die Prehabiliationsprogramme des 4D PRO bewegungsorientiert, nicht verletzungsorientiert. Während die Hardware in relativ überschaubarer Zeit heilt und man dabei sichtbar wie spürbar den Heilungsfortschritt nachweisen kann, bleibt der neuronale Zerfall während der Ruhigstellung oft unentdeckt.
[… bis hierher ging der 1. Teil dieses Blogs]

Nach der Wiederherstellung der anatomisch-morphologischen Integrität fehlt in der Regel dann der Blick der Betreuer für die Defizite in der Bewegungsansteuerung und –kontrolle. So liefern selbst Rehaprogramme aus dem Profisport ein inkomplettes, nicht nachhaltiges Endergebnis als zufriedenstellend ab. Das bedeutet einerseits, dass dort ein noch nicht ganz erschöpftes Potential schlummert, andererseits aber auch, dass das Ignorieren dieses Potentials in den meisten Fällen langfristig auf Kosten der Patienten geht.

Deshalb zielen intelligente Rehaprogramme, wie die Prehabilitationsprogramme von 4D PRO Schlingentraining, auf die Reparatur von einschränkenden Bewegungsmustern ab und nicht primär auf die Reparatur von verletzen Geweben.

Die 4D PRO Rehabilitationkonzepte basieren auf der Auffassung, dass gewebsspezifische Belastung und Bewegung die Reparatur verletzter Gewebe unterstützt und beschleunigt. Damit besitzen unsere Programme auch bei unverletzten, vermeintlich gesunden Menschen, eine Relevanz, indem sie eine Verbesserung der Bewegungskontrolle erreichen und Verletzungen vorbeugen.

Denn wir […]

Knie verletzt und der gesamte Körper soll leiden? – DAS 4D PRO PREHAB KONZEPT

 

Entgegen der klassischen Herangehensweise, nach welcher der Fokus auf dem verletzten Körperteil liegt, der in Regel gemäß der Heilungsstadien geschont wird, setzt Dr. Gharavis Konzept von Beginn an auf vollständige Bewegungsabläufe – ganz gleich welcher Körperteil betroffen ist. Er verfolgt damit das Ziel der stetigen neuronalen Aktivität, die er als stärkste Prophylaxe gegen Wiederverletzungen und damit als Motor für die sicherste und schnellste Rückkehr in die uneingeschränkte Leistungfähigkeit ansieht.

Das Modell, das er dabei zugrunde legt, ist die Ansicht, dass jedes Lebewesen nur im Zusammenspiel seiner Software (neuronale Ansteuerung) und der Hardware (unbeschädigte Anatomie), voll funktionstüchtig ist. Unter Software verstehen wir sämtliche Bewegungsabläufe, egal ob bewusst oder unbewusst. Effiziente Bewegungsabläufe sind nur im schmerzfreien und intakten Zustand des Bewegungssystems möglich. Schäden in der Hardware, z.B. durch schmerzhafte Verletzungen, durch strukturelle Defizite, aber auch durch Veränderungen im Kräfte- und Span- nungsverhältnis des Muskel-Faszien-Band-Apparates haben einen direkten Einfluss auf die Software. Wird die Hardware geschont (z.B. durch Ausweichbewegungen), programmiert sich die Software um. Jeder kennt diese Reaktion aus der eigenen Erfahrung: Von länger anhaltenden Schmerzen lässt man sich ungerne in Knie zwingen und entwickelt Bewegungsmuster, die den schmerzhaften Bewegungsabschnitt aussparen sollen. Dies bedeutet das Einschulen eines geänderten Bewegungsablaufs – die Software wird somit […]

FETT MACHT NICHT FETT – Mythos ‚fettarme und fruchtreiche Diät‘

Schon ein starker Tobak, dass noch immer die Empfehlung zur fettarmen Diät in der populärwissenschaftlichen Literatur kursiert. Dabei hat die Forschung doch schon längst belegen können, dass Fette in der Nahrung nicht für Übergewicht und Gefäßerkrankungen verantwortlich sind. Im Gegenteil – es erscheint, dass Übergewicht und andere Zivilisationerkrankungen seit Einführung der fett-freien Diäten noch stärker als je zuvor zugenommen haben.

In der Tat stellen Fette einen überlebenswichtigen Rohstoff für die Synthese von Zellwand, Myelin, aber auch Cholesterin, als Rohstoff für Hormone und Vitamin D, dar. Daher ist eine Cholesterinüberdosierung durch zu viele Eier genauso wenig zu befürchten, wie eine in der Medizin beschriebene Vitamin D Vergiftung.

Fett macht also nicht fett, sondern die Kohlenhydrate, die gemäß Empfehlung der meisten Ernährungsgesellschaften immer noch die breite Basis der Ernährungspyramide darstellen. Besonders großen Schaden richten die so hoch gepriesenen Früchte an. Der hohe Zuckergehalt, besonders von Äpfeln, Weintrauben, Bananen und Orangen lösen mit jeder eingenommenen Ration einen starken Insulinpeak aus. Dieser spielt eine große Rolle in der Enstehung der Volkskrankheiten, Diabetes. Neurobiologen sehen sogar einen Zusammenhang zwischen der Zuckeraufnahme und einiger neurologischer Erkrankungen. „Und was ist mit den vielen Mineralien, die mir die Früchte liefern?“, werden Sie denken. Die gibt es auch in Gemüse – ohne den Zucker. Unter den Früchten sind […]

Fitness-Trend Slingtrainer:
 Wie Studios und Gyms mit dem 4D PRO® Slingtrainer Mitglieder binden

Eine der wichtigsten Aufgaben jedes Fitness-Studios ist neben der Neukundengewinnung das Halten der bestehenden Mitglieder. Besonders hilfreich sind dabei erlebnisorientierte Trainingserfahrungen, wie sie der 4D PRO® Schlingentrainer bietet. Warum das so ist, können Sie beispielsweise im Starbucks um die Ecke lernen …

Überzeugende Mitgliederbindung (bzw. Retention) ist das, was erfolgreiche Fitnessstudios von den weniger erfolgreichen unterscheidet. Das Ziel sind zufriedene Trainierende, die immer wieder gern in ihr Studio kommen und auch im Bekannten- und Freundeskreis davon erzählen.

Wer das erreichen will, muss seinen Mitgliedern während des Aufenthalts ein besonderes Erlebnis bieten. Ein Beispiel: Einen Kaffee können Sie bei Starbucks, aber auch bei McDonald’s trinken. Wobei der Kaffee von McDonald’s laut einer vergleichenden Blindstudie sogar deutlich besser abschneidet als der von Starbucks. Warum sind dann aber Menschen bereit, für Starbucks Kaffee dennoch einen viel höheren Preis zu bezahlen? Es ist das Gesamterlebnis vor Ort, der Erlebnisfaktor bei einem Besuch, der hier zu einem Vorsprung führt.